Ein Mac ohne Software ist schon gut produktiv, das Betriebssystem allein kann viel und Apple greift dem Anwender mit dem Bundle iLife schon beachtlich unter die Arme. Veredeln lässt sich die Software-Ausstattung jedoch immens.
Auf die Listung von Programmen, die sich mit den iApps messen wollen, wurde im Anschluss jedoch verzichtet.

Für viele populäre kostenpflichtige Hilfsprogramme gibt es frei erhältliche Software, die mit fast identischem Funktionsumfang aufwarten. Nur deren Bekanntheit ist eben nicht sonderlich verbreitet. Hier wollen wir Ihnen eine kurze Liste mit den wichtigsten Tools für Ihren Mac bereit stellen.

  • Archive entpacken:
    Auf dem Mac ist der Stuffit Expander das Wunderwerkzeug im Umgang mit gepackten Dateien. Leider nicht ganz umsonst: der Download ist erst nach erfolgreicher Registrierung der eMail-Adresse möglich – danach öffnet sich aber jedes Archiv …
  • Musik bearbeiten:
    Ein freier und betriebssystem-unabhängiger Audio-Editor und -Recorder ist Audacity. Mit ihm lässt sich vieles schnell lösen, das mit Musik zu tun hat. Etwas umständlich ist das Installieren der Zusatzkomponente für die MP3-Unterstützung.
  • Multimedia-Formate konvertieren:
    Mit Adapter und Handbrake bekommt man für allerlei exotische Multimedia-Formate Möglichkeiten der Umkonvertierung an die Hand. Auf dem Mac ist Adapter besonders wertvoll, um WMA-Dateien in MP3 umwandeln zu können.
  • AVI und DivX-Support:
    Für die zahlreichen Varianten dieser Video-Codecs hilft Perian kostenlos.
  • CD/DVDs brennen:
    Zu den OS X Bordmitteln gesellt sich mit Burn ein unverzichtbares Tool zum Brennen.
  • OOo – die freie Bürosoftware:
    Wer auf die MS-Programme auf dem Mac verzichten will, sollte sich spätestens seit dem Erscheinen der nativen Version 3 einmal mit OpenOffice vertraut machen. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen uvm. – und obendrein noch Kompatibel mit Microsoft Office 2007 auf allen wichtigen OS-Plattformen.
  • noch ein Office:
    Bevor OpenOffice nativ auf dem Mac lief, war NeoOffice die erste Wahl. In einigen Dingen hat es immer noch die Nase vorn, obwohl es auf OOo basiert. Etwas umständlich ist, dass man nach der Installation noch nach den aktuellen Fehlerkorrekturen im Download-Bereich suchen muss und diese ggf. einzeln einzuspielen hat.
  • Gedanken ordnen:
    MindMapping ist von MindJet  zu fast 100% vereinnahmt – jedoch erledigt MindNode das meiste probemlos und ohne Schnörkselei.
    Eine Alternative dazu ist auch XMind, bei dem es mehr Möglichkeiten gibt, sein Ergebnis optisch aufzuwerten. Allerdings wird hier eine Anmeldung auf der Herstellerseite oder via Open-ID vorausgesetzt.
  • Virenschutz:
    Lange Zeit war das Thema Virenschutz nicht wirklich notwendig auf einem Mac. Doch mit dem Wechsel auf die Unix-Basis hat Apple mit der Mac-Plattform vor allem unter den Entwicklern viele neue Freunde gewinnen können. Aber auch die schwarzen Schafe interessieren sich zunehmend für den Mac, konnten sich hier deren Sprößlinge quasi ungestört austoben. Als einer der ersten hat Sophos reagiert und bietet für Privat-Anwender einen durchaus tauglichen Virenscanner an: Sophos AntiVirus for Mac HomeEdition kann hier bezogen werden.
  • Multimedia-Player:
    Viele Programme ringen hier um die Gunst der Anwender. Das „Schweizer Taschenmesser“ ist jedoch der VideoLAN VLC-Player. Mit dessen Hilfe lassen sich auch die exotischsten Formate abspielen.
  • Growl:
    Mit Growl haben Sie immer den Überblick, was eben passiert. Ob neues Mail, einer Ihrer Skype-Kontakte online geht etc. Growl sammelt alle Status-Meldungen Ihrer einzelnen Applikationen und blendet ein voll konfigurierbares Info-Fenster mit der jeweiligen Information ein. Unverzichtbar für alle, die viele Programme gleichzeitig offen haben.

Diese Liste wird von uns in Zukunft noch erweitert. Eine Liste mit empfehlenswerten Freeware-Programmen für Ihren Windows-PC finden Sie hier.

Eine weitere Liste mit einzelnen Vorstellungen der Programme gibt es unter free-mac-software.com.